Aktuelles
-
08.02.2012, 09:26
„Mehr Lebensqualität im ländlichen Raum“: 14 Millionen Euro für die Dorferneuerung
Wallenhorst. 14 Millionen Euro zusätzlich werden die Landtagsfraktionen von CDU und FDP für das Förderprogramm Dorferneuerung in den Haushalt 2012/2013 einstellen. Das teilte der CDU-Abgeordnete Clemens Lammerskitten am 28.11.2011 mit. „Nachdem der Bund seine Haushaltsmittel für die Dorferneuerung drastisch gekürzt hat, haben sich die Koalitionsfraktionen dafür eingesetzt, dass diese Kürzungen vom Land vollständig aufgefangen werden“, sagte Lammerskitten.
Mit dem zusätzlichen Geld können wieder private Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung beantragt werden. „Das ist das beste Konjunkturprogramm für den ländlichen Raum“, sagte Lammerskitten. Im Bereich der Dorferneuerung löst jeder Euro an Zuschüssen durchschnittlich sieben bis acht Euro an Investitionen aus. Davon profitierten gerade heimische Handwerksunternehmen. „Wenn in diesem Bereich nicht mehr in-vestiert wird, hat das fatale Folgen“, so der Abgeordnete.
374 Dörfer in Niedersachsen befinden sich momentan in der Dorferneuerung. Im Landkreis Osnabrück sind es Hunteburg (Gemeinde Bohmte), Hesepe (Stadt Bramsche) und Rulle (Gemeinde Wallenhorst). „Die Dorferneuerung steht für mehr Lebens-qualität im ländlichen Raum – deshalb ist es richtig, hier politische Akzente zu setzen. Es geht darum, die vielen privaten Projekte nicht zu gefährden und lokale Konjunktur-impulse zu setzen“, meinte Lammerskitten. -
08.02.2012, 09:24
Lammerskitten MdL: „Arbeitslosenquote in Niedersachsen im Oktober 2011 so niedrig wie zuletzt vor 19 Jahren“ – Arbeitsmarkt und Unternehmen profitieren von guter konjunktureller Lage
„Auch im Oktober 2011 profitiert der niedersächsische Arbeitsmarkt von hervorragenden konjunkturellen Daten“, freut sich der CDU-Landtagsabgeordnete Clemens Lammerskitten anlässlich jüngst veröffentlichter Statistiken für Niedersachsen. So liege die Arbeitslosenquote in Niedersachsen bei 6,3 Prozent und damit 0,1 Prozent-Punkte niedriger als im Vormonat. „Bei uns im Landkreis Osnabrück waren im Oktober 6.928 Personen arbeitslos gemeldet“. Dies entspräche einer Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent. „Die Zahl der Arbeitslosen in Niedersachsen ist aktuell so niedrig wie zuletzt vor 19 Jahren“, betonte Lammerskitten. Allein seit 2005 habe sich die Zahl der Arbeitslosen damit nahezu halbiert.
Auch bei der Beschäftigungsentwicklung liege Niedersachsen weiterhin bundesweit an der Spitze. Bemerkenswert sei auch, dass in 11 Kommunen die Arbeitslosigkeit bei oder unter 5 Prozent liege. Dort bestehe quasi Vollbeschäftigung, wie Lammerskitten betonte. In weiteren 9 Landkreisen liege die Arbeitslosigkeit bei oder unter 6 Prozent. „Das ist ein hervorragendes Ergebnis für Niedersachsen“.
Begleitet werden die positiven Arbeitsmarktdaten durch einen starken Zuwachs an Aufträgen für die niedersächsische Industrie und eine wachsende Inlands- wie Auslandsnachfrage. Besonders bei der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, bei der Herstellung von chemischen Erzeugnissen, im Maschinenbau sowie im Handwerk waren nach Angaben des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie in Niedersachsen sowie der Landesvertretung für Handwerkskammern erfreuliche Werte festzustellen. -
08.02.2012, 09:18
CDU-Landtagsabgeordneter Clemens Lammerskitten lobt Einigung auf Pflegepakt für Niedersachsen
Wallenhorst. Der CDU-Landtagsabgeordnete Lammerskitten hat sich jetzt „sehr er-freut“ über die Einigung auf einen Pflegepakt für Niedersachsen gezeigt: „Unsere Sozi-alministerin Aygül Özkan und die Partner des Pflegepaktes sichern damit die Qualität der Pflege in unserem Bundesland.“ Pflegekassen, Kommunale Spitzenverbände, Ver-bände der Freien Wohlfahrtspflege und der Privaten Pflegeanbieter sowie Özkan haben sich darauf geeinigt, die monatliche Schulgeldförderung aus Mitteln des Sozialministe-riums auf bis zu 160 Euro zu erhöhen. Damit werden rund vier Fünftel aller Altenpfle-geschülerinnen und -schüler in Niedersachsen faktisch von der Schulgeldzahlung befreit. Lammerskitten: „Pflegeberufe haben Zukunft!“
Darüber hinaus stellen die Partner des Pflegepaktes klar, dass Tarifgehälter bei Pflege-satzverhandlungen zu berücksichtigen sind. Die Partner unterstützen die Initiativen der Landesregierung, die heute noch unterschiedlichen Ausbildungen in der Gesundheits- bzw. Altenpflege auf Bundesebene zu vereinheitlichen. Die bisher in der Altenpflege-ausbildung entstehenden Kosten sollen zukünftig durch die Pflegekassen finanziert werden. Auch die Arbeit in der Pflege soll entbürokratisiert werden. Die papierlose Ab-rechnung zwischen Leistungserbringern und Pflegekassen soll zum Standard werden.
Die Partner des Pflegepaktes sind die Caritas, das Diakonische Werk, das Deutsche Ro-te Kreuz, die Arbeiterwohlfahrt, der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V., der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe, der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste, die Arbeitsgemeinschaft privater Heime, bad e.V., der abvp e.V., DBfK e.V., die AOK Niedersachsen, der BKK-Landesverband Mitte, die IKK Classic, der Verband der Ersatzkassen, die Landwirtschaftliche Krankenkasse, die Knappschaft, der Verband der privaten Krankenversicherung, der medizinische Dienst der Krankenversicherung, der Niedersächsische Landkreistag, der Niedersächsische Städtetag, der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Gewerk-schaftsbund, ver.di, die Ärztekammer, der Landesseniorenrat, der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen und das Niedersächsische Sozialministerium. -
08.02.2012, 09:15
P R E S S E M I T T E I L U N G - September 2011
„Plattdeutsch ist in Niedersachsen zu Hause“ – Antwort der Landesregierung auf große Anfrage „Neddersassen snackt plattdüütsch“
Wallenhorst. Plattdeutsch ist die Sprache der Niedersachsen. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf die große Anfrage „Neddersassen snackt plattdüütsch“ der CDU- und FDP-Landtagsfraktionen hervor. Als erste parlamentarische Initiative Niedersachsens ist diese nur in plattdeutscher Sprache in den Landtag eingebracht worden.
„Was für uns im Landkreis Osnabrück gilt, trifft auch für die meisten Regionen Niedersachsens zu“, sagte der Abgeordnete der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Clemens Lammers-kitten. „Plattdeutsch ist häufig immer noch Alltagssprache und damit Ausdruck eines Lebensge-fühls“. Laut der Antwort der Landesregierung würde etwa die Hälfte der Bevölkerung Platt-deutsch beziehungsweise Regionalsprachen verstehen, sagte Lammerskitten, „das unterstreicht den hohen kulturellen Stellenwert von Plattdeutsch für Niedersachsen“. Auch im Landkreis gebe es dafür einige Beispiele, wie Lammerskitten mit Blick auf das Projekt der Johannes-Schule Wallenhorst „Plattdeutsch in der Ganztagsschule“, den Heimatverein „Schmittenhöhe“ Kalkriese und Umgebung und den Verein „Venner Folk-Frühling“ erklärte.
Lammerskitten lobte die Bemühungen der Landesregierung für den Erhalt des Plattdeutschen: Die Weichen zur Förderung der Regionalsprachen seien in den vergangenen Jahren richtig ge-stellt worden. Die große Anfrage soll im September-Plenum im Landtag besprochen werden. „Natürlich wird dies von unserer Seite ,op platt‘ stattfinden“, versicherte Lammerskitten, „es ist uns wichtig, dass wir mindestens einmal pro Legislaturperiode eine Debatte im Landtag auf plattdeutsch führen“.
Abschließend kündigte Lammersiktten an, dass die Fraktionen die Antworten der Landesregie-rung sehr sorgfältig auswerten werden. „Wir wollen die richtigen Maßnahmen treffen, damit Re-gionalsprachen in Niedersachsen weiter gefördert werden und wir auch zukünftig sagen können: Plattdeutsch ist in Niedersachsen zu Hause“.
Zeige Artikel 1 - 4 von 95 insgesamt | Seite 1 von 24